Streaming-Dienste im Test

Streaming-Dienste im Vergleich

Streaming-Dienste gibt es zwischenzeitlich von diversen Anbietern. Sie bieten Musik-Streaming, Sport, TV-Sender oder auch Filme und Serien an. Ich habe einige Anbieter getestet. In diesem Beitrag beschränke ich mich jedoch zunächst auf die populärsten Streaming-Dienste für Musik, Filme und Serien. Im Laufe der Zeit wird der Beitrag aber fortlaufend aktualisiert. Hier die Ergebnisse:

Streaming-Dienste Musik

Amazon Music

Dieser Musikstreaming-Dienst wird von Amazon betrieben und ist seit 2007 auf dem Mark. Es gibt mehrere Preismodelle, die auch die Anzahl der verfügbaren Musiktitel bestimmt. Hier die aktuell gültigen Angebote:

1. Amazon Music Free

Dieses Preismodell stellt den kostenlosen Einstieg dar. Es ist sehr begrenzt. Eigentlich lassen sich hier nur Radiosender, Podcasts und auf Amazon Music vorhandene Top-Playlisten abspielen. Das Erstellen eigener Playlisten ist nicht möglich. Auch hat man keinen Zugriff auf einzelne Musiktitel.

Beim Streamen werden zudem Werbespots eingespielt. Auch ist in diesem Preismodell eine aktive Internetverbindung erforderlich. Das Speichern, also Offline-Abspielen, ist nicht möglich.

Wer im Besitz des Smart Speakers „Alexa“ von Amazon ist, kann darüber auch kostenfrei Amazon Music Free abspielen. Allerdings ist das jeweils nur auf einem Gerät möglich.

Streaming-Dienste. Die Vor- und Nachteile von Amazon Music Free


2. Amazon Music Prime

Das zweite Preismodell hat schon mehr zu bieten. Man hat Zugriff auf 2 Millionen Songs und tausende Playlisten. Allerdings braucht man hier eine Prime-Mitgliedschaft. Dafür ist das Streaming werbefrei. Podcasts und eine Auswahl an Hörspielen sind auch zu finden. Allerdings auch hier nicht unbegrenzt.

Wer keine exotischen Musiktitel sucht, kommt mit der Song-Auswahl zurecht. Viele ältere Titel oder auch Nicht-Mainstream-Titel sind in den 2 Millionen Songs leider nicht zu finden.

Besitzer des Smart Speakers „Alexa“ von Amazon können auch hier kostenfrei Amazon Music Prime abspielen. Allerdings ist das jeweils nur auf einem Gerät möglich.

Streaming-Dienste. Die Vor- und Nachteile von Amazon Music Prime

Die Kosten für Amazon Prime liegen bei 7,99 EUR pro Monat. Vorteil der Prime-Mitgliedschaft ist auch der Zugriff auf Dienste wie Amazon Video. Dazu später mehr. Nähere Infos zur Amazon Prime Mitgliedschaft hier klicken.

3. Amazon Music Unlimited

Hier erhält man unbegrenzten Zugang zu über 75 Millionen Songs, Millionen von Podcast-Folgen und Hörspielen für Erwachsene und Kinder. Über die Amazon Music App ist das Speichern von Songs möglich. So kann man sie auch offline hören, beispielsweise im Flugzeug im Flugmodus. Auch hat man die Möglichkeit eigene Playlists zu erstellen oder tausende, dort vorhandene Playlists abzuspielen. Wer gerne Radio hört, kommt hier auch auf seine Kosten. Das Ganze ist komplett werbefrei.

Wer im Besitz des Smart Speakers „Alexa“ von Amazon ist, kann darüber auch kostenfrei Amazon Music Unlimited abspielen.

Streaming-Dienste. Die Vor- und Nachteile von Amazon Music Unlimited

Die Kosten liegen bei 9,99 EUR pro Monat. Hat man eine Prime-Mitgliedschaft erhält man Amazon Music Ultimate für 7,99 EUR pro Monat. Zum Testen bekommt man 3 Monate Amazon Music Unlimited gratis!

Auch gibt es einen Studenten-Tarif für 4,99 EUR / Monat und einen Familien-Tarif für 14,99 EUR / Monat. Im Familientarif können bis zu 6 Personen gleichzeitig auf das Angebot zugreifen.

Fazit Amazon Music

Das Angebot von Amazon Music beinhaltet mehrere Preismodelle. Die kostenlose Free-Variante ist für den Einstieg in Ordnung. Hier kann man aber keine Einzeltitel abspielen, sondern nur vorgefertigte Playlisten. Wer eine riesengroße Auswahl haben möchte, der sollte sich schon für Ultimate entscheiden. Der große Vorteil ist, dass man eigene Playlisten erstellen kann. Die über 75 Millionen Songs beinhalten eigentlich alles was das Herz begehrt. Ich habe es noch nicht erlebt, dass ein Titel nicht gefunden wurde. Da ich auch eine Prime-Mitgliedschaft habe, bekomme ich Ultimate für 7,99 EUR pro Monat. Insgesamt ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Spotify

Spotify ist der zweite große Anbieter im Musikstreaming. Er hat seinen Sitz in Schweden und ist 2006 gegründet worden. Bei diesem Anbieter werden zwei Abo-Varianten angeboten. Auch gibt es Sondertarife, auf die ich gleich näher eingehe.

Spotify Free

In der kostenlosen Variante hat man bereits Zugriff auf 50 Millionen Songs, Podcasts und Hörbücher. Einzeltitel kann man mit der kostenlosen Version nicht abspielen. Das geht nur innerhalb der vorhandenen Playlisten. Schön ist, dass man Titel auch offline hören kann. Allerdings nur für 14 Tage in der kostenlosen Version. Auch mit Werbung zwischen den Songs muss man in der Free-Version leben.

Streaming-Dienste. Die Vor- und Nachteile von Spotify Free

Spotify Premium

In der Premium – Variante hat man natürlich auch Zugriff auf die 50 Millionen Songs, Podcasts und Hörbücher. Das Offline-Speichern ist ohne Limit möglich und das Ganze ist werbefrei. In der Premium-Variante kann man auch Einzeltitel abspielen.

Streaming-Dienste. Die Vor- und Nachteile von Spotify Premium.

Die Premium-Variante von Spotify kostet 9,99 EUR pro Monat. Premium ist dann von einer Person nutzbar. Daneben gibt es eine Duo-Variante (für zwei Personen) für 12,99 EUR im Monat und die Familien-Variante (für 6 Personen) für 14,99 EUR im Monat. Die Abos sind jederzeit kündbar. Spotify kann man 1 Monat kostenlos testen.

Fazit Spotify

Der Vorteil von Spotify ist der Zugriff auf 50 Millionen Songs bereits in der kostenlosen Variante und die Möglichkeit Musiktitel auch Offline zu hören. Jedoch sind Einzeltitel erst in der Premium-Version verfügbar. Wie auch bei anderen Anbietern lässt sich Spotify auf Smartspeakern abspielen. Eine Internetverbindung ist aber erforderlich.

Der monatliche Abo-Preis ist in meinen Augen etwas zu hoch. Man bekommt Zugriff auf „nur“ 50 Millionen Titel. Da gibt es bei anderen Anbietern deutlich mehr.

Apple Music

Der dritte große Anbieter ist Apple Music. Dieser Anbieter mit Sitz in den USA ist seit 2015 auf dem Markt. Mit insgesamt 90 Millionen verfügbaren Songs stellt Apple die größte Auswahl zur Verfügung. Daneben gibt es laut Apple 30.000 Playlists und natürlich auch hier Radiosender. Apple Music gibt es in vier Preismodellen. Eine dauerhaft kostenlose Variante gibt es nicht.

Abo Voice

Die Abo-Variante Voice ist mit 4,99 EUR  pro Monat sehr günstig. Dafür hat man bereits vollen Zugriff auf das gesamte Angebot von Apple Music. Und das werbefrei. Der einzige Nachteil ist, dass man dieses Abo nur auf einem Gerät verwenden kann. Nutzt man mehrere Geräte von Apple, kann man den Inhalt dort nicht abrufen. Auch ist es nicht möglich, Songs in die eigene Mediathek zu übertragen und somit offline verfügbar zu machen.

Streaming-Dienste. Die Vor- und Nachteile von Apple Voice.

Abo Einzelperson

Im Abo für Einzelpersonen hat man vollen Zugriff auf das gesamte Angebot von Apple Music, natürlich auch werbefrei. Ab dieser Abo-Variante sind die Songs auch auf allen anderen Apple-Geräten verfügbar. Zusätzlich ist es möglich, bis zu 100.000 Songs in die eigene Mediathek zu übertragen. Dadurch kann man sie auch ohne aktive Internetverbindung abspielen. Der Abo-Preis liegt bei 9,99 EUR pro Monat.

Streaming-Dienste. Die Vor- und Nachteile von Apple Einzelperson.

Abo Studierende

Auch bei Apple gibt es ein Studenten-Abo. Der Leistungsumfang entspricht dem Abo für Einzelpersonen, kostet aber lediglich 4,99 EUR im Monat. Auch hier sind die Inhalte auf allen anderen Apple-Geräten verfügbar. Ebenfalls kann man bis 100.000 Songs in die eigene Mediathek übertragen und somit ohne aktive Internetverbindung abspielen. Auflistung der Vor- und Nachteile siehe Abo Einzelperson.

Abo Familie

Apple Music lässt sich auch als Familien-Abo abschließend. Das Ganze kostet dann 14,99 EUR im Monat und entspricht dem Leistungsumfang vom Abo für Einzelpersonen. Im Abo Familie können bis zu 6 Personen auf das gesamte Angebot zugreifen. Vorteil ist, dass jedes Familienmitglied eine eigene Mediathek hat. Auch hier können dann pro Person bis zu 100.000 Songs übertragen und somit ohne aktive Internetverbindung abgespielt werden. Auflistung der Vor- und Nachteile siehe Abo Einzelperson.

Fazit Apple Music

Apple Music hat von allen hier vorgestellten Streaming-Diensten mit 90 Millionen Songs die größte Auswahl. Positiv ist, dass in allen Abo-Modellen der Zugriff darauf uneingeschränkt ist. Bei Apple Music gibt es dafür aber keine dauerhaft kostenlose Variante. Wer sich zu den Apple-Anhängern zählt, kommt hier natürlich auf seine Kosten. Die Songs sind auf allen Geräten abrufbar. Nachteile gibt es, wenn man Musik über andere Anbieter, wie Amazon Echo, abspielen will. Hier berichten Nutzer, dass der Dienst teilweise nicht richtig funktioniert und eine Zufallswiedergabe komplett fehlt. Ich hatte bislang aber keine Probleme und kann das daher nicht bestätigten.

Die Preise sind vergleichbar mit der Konkurrenz. Nutzt man Apple Music nur auf einem Gerät, ist das Abo-Modell Voice im Vergleich sehr günstig. Apple Music lässt sich 3 Monate kostenlos testen.

Streaming-Dienste Filme und Serien

> Hier gehts zu den Pro und Contras << (bald verfügbar)

Streaming-Dienste Hörbücher

> Hier gehts zu den Pro und Contras << (bald verfügbar)

Ich hoffe der Beitrag „Streaming-Dienste – Musikstreaming“ hat dir gefallen. Mehr Produkttests aus dieser Kategorie findet Du in der Übersicht „Streaming-Dienste“. Über Likes und Kommentare würde ich mich freuen. Teilen des Beitrags ist natürlich auch erlaubt.

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